• Karl Mayr

OA 168 - Der Wildenauer Weg in Aspach

In der Bewegungsarena Aspach findet sich aus einer großen Auswahl von 24 Wanderwegen für jeden Wanderer eine passende Wegstrecke. Informationstafeln im Ortskern zeigen übersichtlich den Verlauf der Wege. In roter Farbe sind kurze Wege im Ortszentrum, in braun die Wege Richtung Kasting und Pimberg, in blau in Richtung Wildenau und in grün die Wege in Richtung Migelsbach und Wasserdobl gekennzeichnet.



Wir haben uns für den Wildenauer Weg mit einer Wegstrecke von ca. 7 km entschieden und finden ausreichend Parkplätze beim Kneipkurhaus am Revitalplatz. Am Raphaela Brunnen (gewidmet in Dankbarkeit der Ehrw. Schw. Raphaela, der Begründerin der Kneipp-Kuranstalt) vorbei, die Stufen hinauf, gehen wir zum Marktgemeindeamt, wo sich auch gleich daneben das Daringer Kunstmuseum befindet. Bemerkenswert auch die Hochsäule am unteren Marktplatz, die in einer halbkreisförmigen Nische der Pfarrhofgartenmauer anlässlich der Markterhebung am Dreifaltigkeits-Sonntag, dem 3. Juni 1928 aufgestellt wurde.

Wir gehen auf der Wildenauer Straße zur Neuen Mittelschule und schwenken nach links auf die Schulstraße ein und folgen der vorbildlichen Beschilderungen in blau Nr. 11. Schon sehr bald verlassen wir den Ortskern, kreuzen bei Mitterberg die Via Nova und kommen nach Buchleiting, wo wir die Aussicht auf die weiten Wiesen und Felder genießen.


Durch kleinere Ortschaften gelangen wir zum Wasserschloss Wildenau, eines der ältesten Schlösser des Innviertels, welches seit 1383 lange Zeit dem Adelsgeschlecht der Aham gehörte. Nach Bränden und Plünderungen im 19. Jhdt. wurde die wertvolle Innenausstattung und das Archiv verschleudert und in alle Welt verstreut. Das Schloss wechselte mehrfach den Besitzer und gehört heute einer Familie aus Bayern, welche das Schloss 2016/2017 renovierte und den Garten neu anlegte.


Der Wanderweg führt weiter zum Badesee Wildenau, einem 40.000 m2 großen Grundwassersee, der durch einen ehemaligen Schotterabbau 1971 entstanden ist. Auf dem Weg Nr. 21 kann man den See auch umrunden. Wir wandern aber zurück über Holzleiten nach Aspach.


Auf der Koblederbrücke über den Döginger Bach wurde eine Steinskulptur des Hl. Georg aus Untersberger Marmor mit einem Granitsockel aufgestellt. Der als Ritter abgebildete Hl. Georg steht auf einem Drachen, auf den er sich mit dem Schild stützt. Der bekannte akademische Bildhauer Manfred Daringer schuf das Werk 1969. Am Katzlberg, auf der Bank neben der Kapelle, kann man noch kurz innehalten und den Blick über Aspach genießen.


Das wär doch was?

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