• Karl Mayr

OA 161 - Der "Brotweg" in Tarsdorf

Das Brot steht in unserer Kultur vielfach für Leben. Waren die Menschen ausreichend mit Brot versorgt, herrschte Frieden. Der Brotbackofen auf dem Dorfplatz Tarsdorf ist gleichzeitig ein Denkmal der Alltagskultur und Herzstück des Brotweges. Nach einer Idee des Künstlers Hans Kumpfmüller wurden 52 Brotschieber von den Einwohnern von Tarsdorf gestaltet und entlang eines 5,7 km langen Weges im Sinne einer LandART Installation aufgestellt.

Gemeinsam mit 24 Thementafeln rund um Korn, Ernährung, Arbeit, Spiritualität und Frieden sollen sie zum Nachdenken über "unser tägliches Brot" anregen.

Es ist den Organisatoren und Umsetzern des „Brotweges“ wirklich gelungen, das Thema Brot anschaulich und auch unterhaltsam näher zu bringen. So mancher Brotschieber hat in unserer Wandergruppe schallendes Gelächter aber auch nachdenkliche Gesichter hervorgerufen. Und schon der Start des Weges am Dorfplatz in Tarsdorf, bei dem auch ausreichend Parkplätze vorhanden sind, beeindruckt mit dem überdachten Brotbackofen.



Bereits nach wenigen Metern in Richtung Süden, gelangt man beim Pfarrheim zu einem zweiten, detailgetreu aufgebauten Backofen. Die Schilder am Wegesrand zeigen die Richtung des Weges an. Vorbei an der Hintermaier Kapelle kommt man zum großartig gestalteten RSF Platz und ruht sich unter einem mächtigen Schattenbaum aus. In Eckldorf genießt man den Blick auf Tarsdorf und kommt entlang eines Baggersees schließlich zu einem der schönsten Plätze des Weges, dem Friedensplatz‘l mit Steintisch, Steinbänken, einer Holzliege und einem sehenswerten Insektenhotel. Nun kann man auf einer Abkürzung gleich zurück zum Dorfplatz gehen, oder vorbei am Ehersorfer Loh entlang von Wiesen und Feldern auf Karrenwegen zurück zum Ausgangspunkt.

Eine besondere Attraktion wird aber uns Wanderern geboten, wenn sich sachkundige Tarsdorfer die Zeit nehmen, den Brotbackofen einzuheizen und den von uns mitgebrachten Teig zu herrlich duftende Brotlaibe backen. Man kann es kaum erwarten, das noch warme Brot anzuschneiden und zu verkosten. Vielen Dank nochmals dafür!


Das wär doch was?

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