• Karl Mayr

OA 171 - „Über die Höhe“ in St. Radegund

Aktualisiert: Apr 7

Die Gemeinde St. Radegund ist die westlichste Gemeinde von OÖ umgeben von Salzachbogen und Weilhartsforst. Die sehr ruhige Wohngemeinde mit hoher Lebensqualität und Erholungswert bietet viele Wandermöglichkeiten zum Genießen der Natur. Auch der Via Nova Pilgerweg und der Weitwanderweg 10a führen durch die Gemeinde. Ein Wanderweg verbindet das Franz Jägerstätter-Haus mit der Pfarrkirche.


Der Wanderweg „Über die Höhe“ wurde bei einer Bürgerversammlung ins Leben gerufen, im Frühjahr 2020 errichtet und am 26.07.2020 eröffnet. Die Wegführung und Beschilderung wurde vom Arbeitskreis "Lebenstraum St.Radegund" organisiert und erstellt.

Wanderweg „Über die Höhe“ in St. Radegund

Der Einstieg in den Wanderweg ist grundsätzlich überall entlang des Weges möglich. Wir beginnen den Weg im Ortszentrum, wo auch unweit des Gemeindeamtes Parkplätze zur Verfügung stehen. Der ca. 5,8 km lange Rundweg mit 65 Höhenmetern ist mit einem blauen Punkt auf gelben Hinweistafeln markiert und besteht hauptsächlich aus Wald- und Wiesenwegen. Ein Teil ist naturbelassen. Angepasstes Schuhwerk wird empfohlen.


Wir gehen vom Ortszentrum in Richtung Osten und schwenken bei der “Bleikner Kappelle“ (1) halb links in Richtung “Jägerstätterhaus“. Wir kommen zur Landmarke “Auf der Höhe“ mit einem großartigen Ausblick auf die Nordalpen. In der nächsten Siedlung führt der Weg zum Wohnhaus (2) des Franz Jägerstätter (mit Museum).

Der restaurierte Hof erinnert an den jungen Bauer Franz Jägerstätter, der im Februar 1943 aus religiösen Gründen den Wehrdienst verweigerte. Am 6. Juli 1943 wurde er dafür zum Tode verurteilt und am 9. August 1943 in Brandenburg am Schafott hingerichtet. Das Urteil wurde 1997 im Landgericht Berlin aufgehoben und am 26. Oktober 2007 wurde Jägerstätter im Mariendom in Linz seliggesprochen.


Hinter dem Wohnhaus Jägerstätter gehen wir weiter Richtung Osten, vorbei an Feldern und Wiesen, über die Hauptstraße. Am Bauernhof “Schirck“ (3) führt der Weg zwischen Wohnhaus und Maschinenhütte, dann nach links zum Wald. Dort gehen wir den Weg halb rechts in den Wald. An der Lichtung links, erreichen wir nach einer kurzen Steigung die “Jagdkapelle“ (4).


Rechts an der Kapelle vorbei beginnt der ruhigste Teil der Strecke. Auf dem naturbelassenen Waldweg Richtung Westen kann man die Nähe zur Natur spüren. Die Schilder und Markierungen (rot weiß rot) führen uns in einem Bogen südlich wieder aus dem Wald heraus. Rechts vorbei an der Fa. Harbeck (Halle mit Bundwerk) kommen wir ins “Tiefental“.

Dem Wald entlang erreichen wir eine asphaltierte Straße und nehmen links den Weg am Hang hinauf. Oben rechts sehen wir den “Jägerstätter Feierplatz“ (5). Unser Weg führt weiter zur Allee und Innenhof vom Gasthaus Hofbauer (schöner Bundwerk-Stadel) zum Ausgangspunkt. Ein Besuch von Wallfahrtskirche (6) und Gasthaus sind empfehlenswert.




Das wär doch was?

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