• Karl Mayr

OA 155 - Der Salzachdurchbruch

Die Wanderung zum Salzachdurchbruch beginnt in der Nähe der „alten Grenze“ zwischen Ach und Burghausen auf der österreichischen Seite. Es sind hier Parkplätze z.B. neben der Kirche Maria Ach oder entlang der Weilhartstraße zu finden. Gleich neben dem Weinhaus Pachler führt der Schmallerl-Steig, eine schmale Treppe, zum Naturfreunde Wanderweg. Während des Aufstieges bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die Altstadt und Burg von Burghausen. Einzelne Bänke laden zum kurzen Verweilen ein.


Vorbei am Waldgasthaus der Naturfreunde geht es bergauf zur Keltenburg, einer natürlichen Steinbrücke. Durch einen naturbelassenen Hangwald wandert man dann abwärts zum Salzachufer und flussabwärts weiter auf ebener Strecke bis zu einer kleinen Lichtung, von der aus die Salzach und ein großer Teil des bayrischen Ufers überblickt werden kann.

Nicht zu übersehen ist hier der so genannte „Kreuzfelsen“, ein hausgroßer Brocken, den ein Kreuz aus Eisen krönt. Der Felsen dürfte seinerzeit für die Salzachschiffer und Flößer ein furchterregendes Hindernis gewesen sein, wenn diese auf ihren "Salzburger Plätten" mit einer Länge von 22 Metern und einer Breite von 6 Metern und einer Ladung von bis zu 100 Tonnen von einem Nauführer und fünf Schiffleuten vorbeigeführt wurden.

Nicht weit dem Ufer entlang, kommt man schließlich zu einer Aufschüttung aus Granitblöcken, in der Mundart der „Hund“ genannt, einem Steindamm, der 1923 nach einem gewaltigen Hochwasser errichtet wurde, um die starke Strömung zur Mitte des Flussbettes abzuleiten.

Auf diesem Steindamm befindet man sich nun direkt vor den ca. 40 m hohen steil aufragenden Moränenwänden des Salzachdurchbruchs. Es sind in den Wänden sehr deutlich Löcher und Höhlen in verschiedenem Umfang zu sehen, die durch austretendes Sickerwasser versiegter Quellen entstanden sind und von 4 Millionen Jahren Erdgeschichte zeugen.

Der Rückweg von diesem imposanten Naturschauspiel führt flussaufwärts immer in der Nähe des Salzachufers entlang bis man nach ca. 3 km Wegstrecke wieder bei der alten Grenzbrücke angekommen ist.



Das wär doch was?

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