• Karl Mayr

OA 158 - Der „4-Kirchen Weg“ in Feldkirchen

Mit dem Motto „Innehalten (Selbst) - Betrachten (Kunst) – Staunen (Natur)“ wird der Wanderer entlang des 4-Kirchen Weges zu mehreren meditativen Plätzen geführt. Die auf diesen Plätzen vom Feldkirchner Künstler Peter Semperboni kunstvoll gestalteten Skulpturen aus Bronze nehmen Bezug auf die Schutzpatrone der jeweils nächst gelegenen Kirche. Erst kürzlich am 28. Mai eröffnet führt der Weg zu allen 4 „Kirchen im freien Feld“ (Feldkirchen) der Seelentium Gemeinde. Es ist gelungen Natur, Kunst und, Glaube zu verbinden.


Durch eine sehr abwechslungsreiche und vielfältige Landschaft legt man eine Strecke von knapp 20 km mit ca. 255 Höhenmetern zurück. Pilger und geübte Wanderer schaffen das in vier bis fünf Stunden. Man kann aber auch nur einen Teil des Rundwegs gehen. Die Nordroute ist zirka acht Kilometer lang, auf der Südroute legt man zirka elf Kilometer zurück. Die Wege können auch mit dem Mountainbike befahren werden. Auch einige Einkehrmöglichkeiten sind vorhanden.


Am Ausgangspunkt neben der Ortskirche Feldkirchen befinden sich ausreichend Parkplätze und eine Informationstafel mit Broschüren, die eine detaillierte Wegbeschreibung enthalten. Ab hier sind alle Abzweigungen vorbildlich mit dem Logo des 4-Kirchenweges beschildert.

Von der Ortskirche zum Heiligen Andreas führt der Weg zum Marien Platz und weiter zur Wallfahrtskirche Maria zum Guten Rat in Gstaig. In einem Waldstück geht es auf eine Anhöhe, wo noch im 19. Jhdt. die Taufkirche „Johannes im Wald“ gestanden hat. Am Trappkreuz vorbei kommt man zum Stephanus Platz in Hochröd. Von hier genießt man den Blick in die Berge und kann viele Kirchtürme der umliegenden Gemeinden erkennen, sogar neben dem Kraftwerksturm von Riedersbach die Kirchturmspitze von Haigermoos.

Nach der Besichtigung der Filialkirche Vormoos zum Heiligen Stephanus und einem längeren Teilstück am Ortskern vorbei und weiter durch Altheim liegt in Richtung Aschau der Bartholomäus Platz mit Kneippmöglichkeit. Unbedingt besichtigen sollte man die Filialkirche Aschau zum Heiligen Bartholomäus. Wunderschön wurden die Fresken und die Inneneinrichtung restauriert. Durch Ottenhausen und nach einem kurzen Halt am Friedenskreuz kommt man auf den letzten Platz, den Andreas Platz von dem aus alle 4 Kirchen zu sehen sind. Nicht mehr weit kommt man zurück zum Ausgangspunkt.




Das wär doch was?

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