• Karl Mayr

OA 154 - Die Huckinger Seen

Ein Spaziergang zu den etwas versteckten Huckinger Seen lohnt sich zu jeder Jahreszeit, jedoch im Herbst spiegelt sich das bunte Laub in den äußerst windstillen Gewässern besonders faszinierend, wie die Fotos von Kammerstetter Josef aus Eggelsberg eindrucksvoll zeigen. Wir gehen eine Gesamtlänge von ca. 8,5 km. Festes Schuhwerk für die Strecken entlang der Seen wird empfohlen.



Die Wanderung beginnt in Haid, beim Gasthof Lindlbauer. Gut beschildert zum „Huckinger See Wanderweg“ führt der Weg Nr. 252 nach Norden auf einem Waldweg, vorbei am Glampfer Marterl und der Winkler Kapelle bis man auf einer Asphaltstraße rechts weitergeht. Der Asphaltstraße folgend entlang des Waldrandes, einem kleinen Freilichtmuseum und am Forsthaus Weißplatz vorbei geht es bergab und man verlässt die Straße nach rechts auf einem Waldweg der direkt zu den Seen führt. Rechts durch ein Drehkreuz, dann stehen wir bald am Ufer des „Huckinger See“, dem größeren der drei einsamen Gewässer.

Der Sage nach ist ja hier eine Burg mit einem schrecklichen Krachen versunken, weil die gottesfürchtige Ehefrau des Falkners, namens Mechthilde, den ungebührlichen Anträgen des Ritter Veit auf Elche (Elentiere) widerstanden hat und zu Gott rief „Lieber möchte ich im Huckingersee begraben liegen, als deine Gebote übertreten!“. Die Gegend wurde dann das „Elend“ genannt und Veit wandert im Moor herum, seine Herberge aber hat er im tiefsten Grunde des Sees von Ibm. Alle hundert Jahre muss er dem nassen Huckinger-Weibchen einen schuldlosen Jüngling zum Opfer bringen, damit seine Schuld sich vermehrt, er daher nie erlöst und selig werden kann.


Den Huckinger See umwandern wir am rechten Ufer und treffen dabei auf eine romantische Seehütte, in den See hängende oder umgestürzte Bäume und ein Schild mit einem Fischergedicht. Auf etwa halber Strecke um den See geht es nach einer Holzbrücke nach rechts und wir kommen nach ca. 150 m zum „Kleinen See“.

Der Weg führt am See vorbei und nach weiteren 350 m ist man am „Rauen Boschen“ angekommen, dem dritten Gewässer der Huckinger Seen. Nach dem See kommt man gleich auf eine größere Forststraße der wir nach rechts ca. 200 m folgen. Auf der nächsten Kreuzung schwenken wir dann nach rechts und nach 30 m gleich wieder halbrechts ein und kommen auf diesem Weg wieder zum Forsthaus Weißplatz zurück, wo wir nach links den gleichen Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Haid kommen.

Fotos : Kammerstetter Josef, Karl Mayr



Das wär doch was?

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